„Die Zukunft von Dr. Martin Gruber wird anders, als viele Fans erwarten…“ – seine Worte sorgen für Diskussionen.

Bergdoktor-Star Hans Sigl verrät, wie er die Zukunft von Dr. Martin Gruber sieht

Seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten ist Hans Sigl das Gesicht einer der erfolgreichsten deutschen Serien überhaupt. Als Dr. Martin Gruber kuriert er im ZDF-Dauerbrenner „Der Bergdoktor“ nicht nur komplexe Krankheitsfälle vor der malerischen Kulisse des Wilden Kaisers, sondern sorgt auch regelmäßig für Rekord-Einschaltquoten. Doch wie lange wird der Publikumsliebling seinen Arztkittel noch anziehen? Neben nachdenklichen Tönen über die Zukunft der Kultserie zeigt sich der Schauspieler abseits der Kameras von einer ganz privaten, engagierten Seite.

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Dass Hans Sigl seine enorme Bekanntheit und Reichweite nicht nur für die Schauspielerei nutzt, bewies er kürzlich bei einem Besuch in Bad Wörishofen. Über seinen Bekannten Martin Eßer wurde der Schauspieler auf den Landsberger Verein „Freiheit Demokratie“ aufmerksam, der seit März 2022 lebenswichtige Hilfsaktionen für die Bevölkerung in der Ukraine organisiert.

Ursprünglich war eine Weihnachtsaktion geplant, doch um in der dicht gedrängten Adventszeit mehr Aufmerksamkeit zu generieren, entschied man sich für einen gemeinsamen Pack-Einsatz im Gewerbegebiet von Bad Wörishofen. Dort, in der Firmenhalle von Vereinsvorstand Christian Bieber, lernte Sigl aus erster Hand, wie die Lebensmittelpakete für den Weitertransport zusammengestellt werden.

Hans Sigl über seinen Einsatz:

„Ich bin jetzt schon eine Stunde hier und werde mit Informationen versorgt und staune, was in den vier Jahren passiert ist und was die Menschen von dem Verein alles geleistet haben. Ich bin sprachlos und beeindruckt.“

Die Transporte in die Ukraine sind hochgefährlich: Vereinsvorstand Bieber fuhr bereits sieben Mal selbst in das Krisengebiet, wo Tonnen an Hilfsgütern hingebracht werden und stets das Risiko von Beschüssen droht. Für den am Ammersee lebenden Schauspieler Sigl ist es eine Herzensangelegenheit, solche regionalen Initiativen mit seiner Bekanntheit zu unterstützen. Es ist nicht sein einziges Engagement: Als Schirmherr eines Vereins in Hessen setzt er sich zudem dafür ein, Kindern mit Migrationshintergrund den Zugang zur Sprache zu erleichtern.

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Neben seinem sozialen Einsatz stand natürlich auch das Thema zur Debatte, das Millionen Fans brennend interessiert: Seine Rolle als Dr. Martin Gruber. Seit nunmehr zwanzig Staffeln verkörpert Sigl den sympathischen Alpenarzt. Auf die Frage, ob er sich durch die Dauerrolle in eine feste Schublade gesteckt fühle, reagiert der 56-Jährige gewohnt gelassen. Es sei ein Glück, dass ihm die Popularität vieles ermögliche – auch wenn der alltägliche Einkauf wegen interessierter Gespräche mit Fans nun etwas länger dauere.

Doch die entscheidende Frage schwebte im Raum: Denkt der Hauptdarsteller an einen Abschied vom Wilden Kaiser? Sigls Antwort lässt die Fangemeinde aufhorchen und regt zum Spekulieren an:

Damit ist klar: Die Fans dürfen sich noch auf die aktuelle und eine weitere Staffel freuen. Was danach kommt und ob die Legende des Bergdoktors nach Staffel 21 ein endgültiges Ende findet, bleibt vorerst offen. Um nach dem anstrengenden Dreh- und Arbeitsalltag den Kopf freizubekommen, zieht es den Schauspieler in die Natur: Beim Wandern, Radfahren oder einer Runde Golf am Ammersee tankt Hans Sigl die Kraft, die er für seine vielfältigen Projekte benötigt.

„Der Bergdoktor“ läuft donnerstags zur Prime-Time im ZDF und ist jederzeit in der ZDFmediathek abrufbar.

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